Allgemein

Allgemeine Forderungen

Volle Auftragsbücher allein sind noch kein Garantie für eine ausreichende Liquidität. Denn ausbleibende Zahlungen stellen für viele Unternehmen ein erhebliches Problem dar. Weil die Zahlungsmoral immer schlechter wird, geraten viele Unternehmen in Liquiditätsengpässe. Weil Forderungsverluste nur schwer auszugleichen sind, muss sich der Gläubiger genau überlegen, wem welche Limits und Zahlungsziele eingeräumt werden und welche Zahlungsarten akzeptiert werden. Je nach Kunde sollte auch überlegt werden, ob die Leistungen durch Eigentumsvorbehalte und/oder Bürgschaften abgesichert werden.

Hilfe gegen Zahlungsausfälle

Hilfe gegen Zahlungsausfälle bietet in jedem Fall ein effektives Forderungsmanagement: Debitorencheck, Mahnwesen, Inkasso und - möglicherweise - Factoring. Nur der, der weiß, wem er wann welche Rechnung geschickt hat, kann Außenstände kontrollieren und Zahlungsausfälle vermeiden. Auch erhöht ein effektives Forderungsmanagement das Ansehen bei der Bank.

Zahlt der Schuldner nicht

Zahlt der Schuldner nicht, sollte er höflich, aber konsequent an die offene Rechnungen erinnert werden. Allerdings besteht keine Verpflichtung mehrfach zu mahnen, insbesondere bedarf es keine 3 Mahnungen des Gläubigers an den Schuldner. Wie oft Mahnungen versandt werden, steht allein im Ermessen des Gläubigers.

In § 286 Abs. 3 BGB ist bestimmt

In § 286 Abs. 3 BGB ist bestimmt: der Schuldner einer Entgeltforderung kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet; dies gilt gegenüber einem Schuldner, der Verbraucher ist, nur, wenn auf diese Folgen in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen worden ist. Überlegen Sie sich daher, ob Sie einen entsprechenden Hinweis auf Ihren Rechnungen anbringen, wenn die Rechnung an einen Verbraucher gestellt wird. Wenn der Zeitpunkt des Zugangs der Rechnung oder Zahlungsaufstellung unsicher ist, kommt der Schuldner, der nicht Verbraucher ist, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Empfang der Gegenleistung in Verzug.

Zahlt der Schuldner auch auf Mahnungen nicht

Zahlt der Schuldner auch auf Mahnungen nicht, sollte schnell professionelle Hilfe durch die Anwaltskanzlei Michael Hanke in Anspruch genommen werden, um dem säumigen Kunden Beine zu machen. Je länger dies dauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gläubiger auf dem offenen Betrag sitzen bleibt.

Durch die Anwaltskanzlei Michael Hanke wird zunächst geprüft, ob die Forderung außergerichtlich oder gerichtlich beigetrieben wird.